Der Mitsubishi Eclipse Cross kann mit Allrad oder mit Frontantrieb geordert werden. Quelle: Unbekannt

Der älteste japanische Autohersteller bringt seinen Eclipse Cross, dem„Coupé-SUV“ mit 4,41 Metern Länge, nun auch in einer Dieselversionauf den Markt.

EsslingenMitsubishi kommt wieder in die Puschen! Der älteste japanische Autohersteller hatte eine jahrelange Durststrecke, nachdem er vor rund drei Jahren über eine halbe Million Fahrzeuge zurückrufen musste, weil die vom Werk angegebenen Verbrauchswerte nicht stimmten. Der Anfang 2018 eingeführte Eclipse Cross, ein „Coupé-SUV“, mit 4,41 Metern Länge, brachte dann die Wende. Mit dieser „hundertprozentigen Eigenentwicklung“ hat der Autohersteller die Lücke zwischen dem ASX und dem Outlander geschlossen. Dass zunächst jedoch nur ein Benziner zur Verfügung stand, war ein gewisser Nachteil. Den haben die Japaner nun wett gemacht: Ab sofort wird auch die Dieselfraktion bedient, denn diese ist nicht etwa auf dem absteigenden Ast, wie Viele vermuten. Jüngsten Zahlen zufolge werden in Deutschland wieder mehr Diesel verkauft. Da kommt der neue Selbstzünder für den Eclipse Cross zur richtigen Zeit.

Der 2,2-Liter DI-D leistet 109 kW (148 PS) und wird serienmäßig mit einem neuen Achtgang-Automatikgetriebe sowie dem Allradsystem „Super All Wheel Control“ ausgerüstet. Die Preise beginnen bei 31 590 Euro. Der neue Vierzylinder-Turbodiesel entwickelt ein maximales Drehmoment von 388 Nm bei 2000 Umdrehungen und beschleunigt das kompakte SUV laut Datenblatt auf bis zu 193 km/h. Zusammen mit dem Allradantrieb beträgt die maximale Anhängelast (gebremst) nun 2000 Kilogramm. Das reicht locker für große Caravans oder Pferdeanhänger. Der Kraftstoffverbrauch beläuft sich laut Mitsubishi auf 6,9 Liter Diesel je 100 Kilometer, bei CO2-Emissionen von 183 g/km. Ein SCR-Abgasreinigungssystem sorgt für die Einhaltung der strengen Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Benziner als Alternative

Weiterhin im Angebot bleibt der 1,5-Liter-Turbo-Benziner mit 120 kW (163 PS, ab 21 990 Euro), der mit Front- und Allradantrieb kombiniert werden kann. Je nach Ausführung beträgt der Verbrauch den Angaben zufolge 6,6 bis 7,0 Liter Benzin (CO2: 151 bis 159 g/km).

In der frontgetriebenen Ausführung bietet der Eclipse Cross die Wahl zwischen einem manuellen Sechsgang- oder einem CVT-Automatikgetriebe; die dritte Antriebsvariante ist mit einem Allradsystem und der CVT-Automatik kombiniert. Zusätzlich zum Automatikmodus offeriert letztere einen manuellen, per Schalthebel oder Lenkradwippen bedienbaren Achtgang-Sportmodus. Je nach Ausstattungsversion assistieren beim Rangieren des Eclipse Cross (nicht zu verwechseln mit dem Sportcoupé Eclipse aus den 90ern) eine vordere und hintere Einparkhilfe sowie ein Ausparkassistent, der den Fahrer zusätzlich vor sich näherndem Querverkehr warnt. Sicherheit vermittelt auch ein Rundum-Kamerasystem einschließlich Rückfahrkamera, mit dem sich die unmittelbare Fahrzeugumgebung im Blick behalten lässt.

Gute Sichtverhältnisse bieten zudem Bi-LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht mit integrierter Reinigungsanlage sowie ein Fernlichtassistent, der die Lichtverteilung automatisch anpasst, um den Gegenverkehr oder Vorausfahrende nicht zu blenden. Das ist gleichzeitig ein Assistenz- und ein Sicherheitsfeature, das nächtliche Fahrten erleichtert. Im Portfolio hat der Eclipse Cross auch ein Auffahrwarnsystem mit Fußgängererkennung und Notbremsassistent, eine Tempoautomatik sowie einen Totwinkel- und Spurhalteassistent.

Pluspunkte gibt es vor allem für die um bis zu 20 Zentimeter verschiebbare Rückbank, wodurch der Laderaum von 378 auf 485 Liter wächst. Die asymmetrisch geteilte Lehne ist in acht Stufen einstellbar. Wird sie ganz umgelegt, steigt das Ladevolumen auf 1159 Liter – und es steht eine nahezu ebene Ladefläche zur Verfügung. Insgesamt sieben Außenfarben stehen beim Eclipse Cross zu Wahl. Der Eclipse Cross wird in Japan gebaut und in 80 Märkten ausgeliefert. Auf dem deutschen Markt werden von ihm auch Sondermodelle angeboten, laut Mitsubishi mit einem Preisvorteil von bis zu 3000 Euro.

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