Mit schlanker Linie durch den Winter und trotzdem warm angezogen sein - geht das? Die Antwort lautet Ja.

Zwar sind die dick gefütterten Winterjacken nicht gerade dafür bekannt, dass frau in ihnen besonders schmal wirkt. Mit ein paar einfachen Tricks ist es aber durchaus möglich, auch die weibliche Figur jenseits von Konfektionsgröße 36 vorteilhaft in Szene zu setzen. Ulla Popken, ein Modeunternehmen für Plus Size Mode, kennt die Probleme und Wünsche seiner weiblichen Kundschaft und macht vor, wie der frustfreie Jackenkauf für kurvenreiche Damen klappen kann. Durch den "Körperform-Tipp" erfahren die Kundinnen bei vielen Jackenmodellen, wie diese auf die Figur wirken und für welchen Figurentyp sie am besten geeignet sind. Das ist besonders für den Online-Kauf ein praktisches Feature.

Jacke oder Mantel - Was passt zu mir?

Groß oder klein, viel oder wenig Oberweite, Bauch oder Taille? Jede Figur ist anders, und jede Frau hadert mit anderen Problemzonen. Glücklicherweise lässt sich mit dem richtigen Wintermantel viel optisch kaschieren - oder betonen. Denn jede Figur hat schließlich auch ihre reizvollen Seiten.

  • Hoch gewachsene Damen, die etwas schmaler wirken möchten, greifen am besten zu einem Wintermantel in klassischer A-Linie. Bleibt der Kragen geöffnet, streckt das zusätzlich den Hals.
  • Kleinere Damen sollten eine Winterjacke tragen, die maximal bis zu den Oberschenkeln reicht. Das lässt die Beine länger wirken und streckt die Figur.
  • Damen mit großer Oberweite können mit einem großen Kragen tricksen. Der wirkt nicht nur elegant, sondern lenkt auch vom Brustbereich ab. Außerdem sollte die Jacke eher weiter geschnitten sein.

Streifen tragen auf - oder?

Dass Streifen dick machen, hört man immer wieder. Und tatsächlich ziehen Querstreifen und Ringel den Körper optisch in die Breite. Längsstreifen dagegen bewirken genau das Gegenteil. Wer seine Figur also etwas strecken möchte, sollte zu einem Muster oder einer Struktur greifen, die die vertikale Linie betont. Ein farblich abgesetzter Reißverschluss, vertikale oder schräg verlaufende Ziernähte - gerne auch farblich abgesetzt - und schräge Eingrifftaschen verstärken diesen Effekt. Sogar Daunenjacken, die durch ihr Volumen im Prinzip eher auftragen, können durch die richtige Nahtführung durchaus auch im Plus-Size-Bereich eine gute Figur machen.

Die Vorzüge richtig in Szene setzen

Bei der Plus-Size-Mode kommt es nicht nur darauf an, ein Zuviel an Pfunden zu kaschieren, sondern auch darauf, die Vorzüge richtig in Szene zu setzen. Auch hier kann durch den richtigen Schnitt und die Linienführung getrickst werden. Damen mit einer kurvenreichen Figur können ihre schlanke Taille betonen, indem sie den optischen Fokus auf die Körpermitte legen. Prädestiniert dafür sind Wintermäntel mit Taillengürtel oder Parkas mit Tunnelzug auf Höhe der Taille. Verfügt der Mantel zusätzlich über einen weit ausgestellten Rock, verstärkt sich der Effekt. Lange Bindegürtel, deren Enden vorne am Bauch herunterhängen, betonen zusätzlich wieder die vertikale Linie und strecken den Körper so optisch in die Länge. Lange Beine kommen mit einem Kurzmantel oder einer Jacke am besten zur Geltung. Besonders elegant wirken schwingende Kurzmäntel in A-Linie, die ungefähr bis zum Gesäß reichen. Kommt eine üppige Oberweite hinzu, sorgt ein großer, auffälliger Kragen für schöne Proportionen.

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