Wo sind die Millionen? Alle Beteiligten sagen vor dem Landgericht Stuttgart, dass sie von nichts wissen. Foto: IMAGO/Wilhelm Mierendorf

Im Fall eines Millionendiebstahls aus einer Sicherheitsfirma in Stuttgart hat ein Angeklagter neue Details berichtet. Dabei kommt eine erstaunliche Wendung zur Sprache.

Drei Personen planen gemeinsam einen Millionencoup in Stuttgart – und am Ende will niemand von ihnen wissen, was mit dem vielen Geld geschehen ist: Seit zwei Jahren befasst sich das Landgericht immer wieder mit dieser abenteuerlichen Geschichte. Nun ist eine neue Wendung eingetreten. Ein 32-Jähriger, der als Hauptdrahtzieher verdächtigt wurde, hat sich am Freitag ausführlich zu dem Fall eingelassen. Dabei gab er Hinweise, wie das Geld verschwunden sein soll. Offenbar macht er sich aufgrund der Geschichte auch Sorgen um seine kleine Familie in Serbien. Demnach sei das diebische Trio selbst Opfer von Räubern geworden, noch bevor klar war, wie die drei die Beute untereinander aufteilen würden. Man konnte die Ausführungen des Angeklagten so verstehen, als vermute er seine Komplizin als Anstifterin hinter dem Überfall, der sich am Ziel der Flucht in Serbien zugetragen haben soll.

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