Ein Soldat der Bundeswehr im Irak. Foto: dpa/Michael Kappeler

Der Klimawandel beeinflusst Streitkräfte weltweit: Auf die Soldaten kommen andere Missionen zu. Dafür brauchen sie andere Ausrüstung, die sich im besten Fall nicht nur für Extremwetter eignet – sondern auch klimafreundlich ist. Das kostet viel Geld.

Berlin - Als Schüler hatte der Norweger Jens Stoltenberg noch gelernt, dass die Temperaturen in Spitzbergen kaum jemals über den Gefrierpunkt steigen. In diesem Jahr wurde auf der arktischen Inselgruppe jedoch die Rekordtemperatur von 21,7 Grad gemessen. Stoltenberg ist Generalsekretär der Nato, er sieht im Klimawandel eine Bedrohung für die Sicherheit der Allianz. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir uns an diese neue Realität anpassen“, rief Stoltenberg die Nato-Staaten kürzlich in einem Beitrag in der „Welt am Sonntag“ auf. „Das bedeutet bessere Ausrüstung, Fahrzeuge und Infrastruktur.“

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