Um Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, sieht sich die Evangelische Kirchengemeinde zu „coolen“ Maßnahmen in der Michaelskirche in Waiblingen gezwungen.
Wer ab dieser Woche die evangelische Michaelskirche in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) besucht, sollte sich warm anziehen. Aus Kosten- und Umweltgründen wird die Kirche bis weit in den Monat März hinein nur noch zehn Grad Raumtemperatur haben.
Wie die Evangelische Kirchengemeinde Waiblingen mitteilt, wird das Gotteshaus vom 12. Januar bis zum 20. März – bis auf einige Ausnahmen – zur Reduzierung von Kohlendioxid und um Heizkosten zu sparen, wieder zur „coolen Kirche.“
Die Kirchgänger seien darüber informiert worden, dass die Waiblinger Michaelskirche dann stets eine Grundtemperatur von lediglich zehn Grad habe und im genannten Zeitraum nur zeitlich verkürzte Gottesdienste, in der Regel einmal wöchentlich, abgehalten würden.
„Wir bitten Sie, sich warm anzuziehen und eventuell eine Decke mitzubringen.“ Es würden allerdings auch wärmende Decken vorgehalten, ebenso „eine warme Tasse Tee“, heißt es in einer Empfehlung an die Gläubigen. Ergänzend wird erwähnt, dass die Gottesdiensträume in Martin-Luther in der Waiblinger Rinnenäckersiedlung und Johannes unter dem Kreuz auf der Korber Höhe in Waiblingen im Winter regulär beheizt würden.