Begehrenswert elektrisch: So warb Mercedes-Chef Ola Källenius auf der IAA für das neue CLA Coupé. Dessen Plattform MMA ist praktischerweise auch verbrennertauglich. Foto: Klaus Köster

Die Hersteller überboten sich lange Zeit mit ehrgeizigen Zielen zur Umstellung auf die E-Mobilität. Nun, da sie weltweit lahmt, setzt ein Umdenken ein. Mercedes hat gegenüber Volkswagen einen entscheidenden Vorteil – und 2026 steht ein wichtiger Termin an.

Ola Källenius konnte es gar nicht erwarten, mit seiner Strategie loszulegen. Am 13. Mai 2019, zehn Tage bevor er sein Amt als Chef des damaligen Daimler-Konzerns antrat, verkündete er vor Journalisten im Sindelfinger Forschungszentrum seine Strategie namens „Ambition 2039“. Innerhalb von 20 Jahren solle die Neuwagenflotte von Mercedes-Benz komplett CO2-neutral werden; bereits auf halber Strecke, bis zum Jahr 2030, solle jeder zweite Mercedes einen elektrischen Antrieb an Bord haben. Damals betonte er noch, es sei längerfristig nicht absehbar, welche Technologien welches Gewicht hätten. Auch Brennstoffzelle oder synthetische Kraftstoffe für Verbrenner könnten sinnvoll sein.

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