Die Arbeit auf den Baumwollfeldern ist nicht immer freiwillig. Foto: x/Patrick Wack

Menschenrechtsverletzungen in China werden zu einem Problem für die deutsche Wirtschaft. Viele Verbraucher wissen nicht, dass auch sie von Zwangsarbeit profitieren.

Zwischen dem Inhalt deutscher Kühlschränke und Produkten aus der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang besteht ein ziemlich enger Zusammenhang. Den kennt nur kaum jemand. Kein Land auf der Welt produziert mehr Tomaten als China. Rund 40 Prozent der Welternte waren es vor dem Ausbruch der Coronapandemie. Ein Großteil davon geht in den Export. Scheinbar endlos lange Züge mit Tomatenmark machen sich aus dem Westen Chinas auf den Weg nach Italien. Dort wird der Inhalt der Waggons in Tuben abgefüllt und landet, versehen mit dem Verweis „hergestellt in Italien“, in deutschen Kühlschränken.

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