Die Menschenkette führte über rund drei Kilometer von Feuerbach nach Zuffenhausen. Foto: Andreas Rosar/Fotoagentur-Stuttg

Am Donnerstag haben sich rund 6000 Menschen an einer Warnstreik-Aktion der IG Metall in Stuttgart beteiligt. Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie warben mit einer Menschenkette für ihre Tarifforderungen.

Stuttgart - Mit einer Menschenkette haben Tausende Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Stuttgart für ihre Tarifforderungen geworben. Nach Angaben der IG Metall beteiligten sich am Donnerstag rund 6000 Menschen an der Warnstreik-Aktion. Die Kette - Corona-konform mit Masken und Abstand - führte laut Gewerkschaft über rund drei Kilometer von Feuerbach nach Zuffenhausen.

Die IG Metall ruft seit Anfang März immer wieder zu Warnstreiks in der Branche auf, um Druck auf die Arbeitgeber zu machen. In der fünften Runde der aktuellen Tarifverhandlungen hatten sich beide Seiten am Mittwoch erstmals ein Stück angenähert.

Die IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Geld - entweder in Form von Lohnsteigerungen oder als zumindest partiellen Ausgleich, wenn ein Betrieb in der Krise die Arbeitszeit reduziert. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall lehnt das ab und fordert stattdessen, tarifliche Sonderleistungen zu kürzen.

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