Die Verkehrspolizei kontrollierte bei Deizisau insgesamt 17 Lkw Foto: dpa/Sven Hoppe - dpa/Sven Hoppe

Bei einer Lkw-Kontrolle der Verkehrspolizei in Deizisau mussten 13 von 17 Schwertransporter beanstandet werden. Ein Fahrzeug wurde komplett aus dem Verkehr gezogen.

DeizisauBei einer Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs haben die Spezialisten der Verkehrspolizei am Mittwoch, zwischen acht und dreizehn Uhr, insgesamt 17 Lkw intensiv kontrolliert. Bei der Kontrolle auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Deizisau mussten dreizehn Fahrzeuge beanstandet werden. Die Fahrer müssen sich teilweise wegen mehrerer Verstöße, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten verantworten. Mehrfach waren die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten oder die Ladung nicht oder nicht richtig gesichert.

Für einen mit Stahl beladenen Sattelzug aus Rumänien endete die Fahrt an der Kontrollstelle, nachdem die Beamten festgestellt hatten, das an dem Fahrzeug unter anderem sämtliche Spanngurte gefälscht waren und nicht den Sicherheitsvorschriften entsprachen. Der Sattelauflieger musste neu beladen und aufwendig gesichert werden, bevor er weiterfahren durfte. Ein Lkw aus dem Raum Reutlingen wurde gleich komplett aus dem Verkehr gezogen. Mehrfach gerissene Bremsscheiben, funktionslose Bremsen an einzelnen Achsen waren nur ein Teil der Mängelliste die ein technischer Gutachter an dem Fahrzeug feststellte. Zudem hatte er einen fünf Tonnen schweren Bagger geladen, der überhaupt nicht gesichert war. Ein Fahrer aus dem Raum Göppingen musste seinen Sattelzug an der Kontrollstelle stehen lassen, weil er keine Fahrerlaubnis für den Lkw hatte.

Sein Führerschein war abgelaufen. Einige ausländische Fahrer mussten mehrere hundert Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor sie weiterfahren durften. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

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