Für viele seiner Patienten gibt es keine Hoffnung auf Heilung mehr. Dann muss man sich auf die Hoffnung auf ein gutes Leben bis zuletzt konzentrieren, sagt Palliativmediziner Sven Gottschling. Foto: Universitätsklinikum des Saarlande/Mathias Blum

Wenn andere Mediziner nichts mehr die Patienten tun können, geht es für Professor Sven Gottschling und sein Team „erst richtig los“. Der 51-Jährige leitet in Homburg im Saarland Deutschlands einziges altersübergreifendes Palliativzentrum.

Die Dame in Zimmer 303 wird bald sterben. „86 Jahre, kardiale Dekompensation“, liest die Oberärztin Meike Petri vor der Tür stehend aus der digitalen Patientenakte vor. Professor Sven Gottschling klopft an und betritt den Raum. Der Chefarzt für Palliativmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes macht seine morgendliche Visite. Nur zu diesem Anlass zieht der 51-Jährige den weißen Kittel an. Sonst ist er gerne lässig unterwegs – Jeans, bunte Sneakers, wild gemustertes Hemd, zu Stoppeln in die Höhe gegelte Haare.

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