Ein Intensivbett für Notfälle hatten die Medius-Kliniken immer frei Foto: oh/Klinik

Die Medius-Klinik Nürtingen zählte in der Corona-Hochphase zu den am meisten belasteten Häusern. Man habe aber immer noch eine Reserve gehabt, betont Chefärztin Tanja Kühbacher. Es habe Erfolgsgeschichten gegeben und tragische Momente.

Kreis Esslingen - Kaum eine andere Klinik im Land war in der heißen Corona-Phase so stark beansprucht wie die Medius-Klinik Nürtingen. Ende März zeigte das Fernsehen Bilder, wie Patienten mit dem Hubschrauber zu anderen Krankenhäusern geflogen wurden. Die Klinik habe aber jederzeit noch eine Reserve gehabt, betont Jörg Sagasser, der Medizinische Direktor der Medius-Kliniken. „Es gab tragische Momente“, sagt Chefärztin Tanja Kühbacher, „aber auch Geschichten, die Mut machen.“ Die 99-Jährige, die Corona überlebt hat. Oder die Frau, die drei Monate beatmet wurde und letzte Woche die Klinik auf eigenen Füßen verließ. „Wir haben niemanden aufgegeben“, sagt die Chefärztin und es klingt fast trotzig. Als ob sie dem Virus die Stirn bietet.

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