Fiebersäfte für Kinder sind in Deutschland derzeit schwer zu bekommen. Foto: Avanti/Ralf Poller

Die Lieferprobleme für viele Arzneimittel und Wirkstoffe haben schon lange vor der Erschütterung vieler Lieferketten durch die Coronapandemie begonnen. Die Ursachen reichen tief in das Gesundheitssystem und die Mechanismen der Globalisierung hinein.

Zurzeit gibt es in Deutschland einen Lieferengpass bei Fiebersäften für Kinder. Paracetamol in flüssiger Form ist schon seit Längerem schwer lieferbar, auch Säfte mit Ibuprofen werden knapp. Ursache ist, dass ein wichtiger Hersteller die Produktion eingestellt hat und es noch keinen Ersatz gibt. Gleichzeitig erhöht eine aktuelle Infektionswelle die Nachfrage danach. „Es gibt für die Apotheken die Möglichkeit, in Absprache mit dem Kinderarzt Ersatzlösungen anzubieten, aber das ist aufwendig“, sagt eine Sprecherin des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg. Mit einer Entspannung sei erst im Herbst zu rechnen.

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