Der Künstler Marc Dittrich zeigt die Widersprüche der Zeit in chaotischen, fragilen Konstruktionen. Foto: /Petra Bail

Der Künstler Marc Dittrich blickt kritisch auf die Städte der Gegenwart. Seine Kunst spielt mit einstürzenden Neubauten und mit der Kombination von Skulptur und Fotografie. Er stellt nun in Plochingen aus.

Plochingen - Marc Dittrichs Leidenschaft sind Fassaden. Seit dem Jahr 2003 sammelt der ehemalige Stipendiat des Landkreises Esslingen im Kulturpark Dettinger Häuserfronten. „Ich fotografiere sie manisch“, sagt der Künstler, der in Deizisau lebt. Irgendwann werden diese oft gesichtslosen Fassaden moderner Hochhäuser dann zu Kunst. Wenn Dittrich die Fotos als Laserprints mit Lineal und Pizzaroller akkurat in feine Streifen schneidet und diese dann zu verwirrend-schönen Fotoskulpturen verwebt. Auf diese Weise führt er die flächigen Prints in einen anderen Zustand über: Sie werden zu Fotoskulpturen. Entsprechend lautet der Titel der Ausstellung in der Galerie der Stadt Plochingen, die jetzt eröffnet wurde. „Transfer“ zeigt 27 unterschiedliche Arbeiten, davon 14 neue Werke von Dittrich.

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