Das DRK ruft zum Blutspenden auf. Foto: dpa)

Das Rote Kreuz warnt, dass die Blutkonserven zur Neige gehen. Patienten der Ludwigsburger RKH Kliniken müssen sich aber offenbar keine Sorgen machen.

Das DRK appelliert gerade eindringlich an die Bevölkerung, doch bitteschön zum Blutspenden zu gehen. Es herrsche ein „Notstand bei der Versorgung“. Der Wintereinbruch und eine Krankheitswelle hätten zu Engpässen bei den Blutkonserven geführt. Sollten sich nun auch Patienten der Ludwigsburger RKH Kliniken Sorgen machen, dass womöglich Operationen verschoben werden oder die Reserven rationiert werden müssen?

Der Kliniken-Sprecher Alexander Tsongas gibt Entwarnung. „Die RKH Kliniken sind derzeit insgesamt gut mit Blutpräparaten versorgt“, sagt er. Man beziehe den Lebenssaft über die beiden Blutbanken im Klinikum Stuttgart und dem Städtischen Klinikum Karlsruhe. Dadurch verfüge man „über eine stabile Versorgungsstruktur, so dass die medizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten dadurch nicht eingeschränkt ist“.

RKH-Sprecher Alexander Tsongas betont, dass sich die Klinikenstandorte der RKH auch gegenseitig aushelfen können. Foto: Archiv (RKH)

Zusätzlich könnten sich die Klinikstandorte innerhalb der Holding gegenseitig unter die Arme greifen, „da wir über vier Blutdepots verfügen“, und zwar in Ludwigsburg, Bietigheim, Bruchsal und Mühlacker. Entstehe in einem Haus ein Engpass, könne man von einem anderen aus der Unternehmens-Familie Konserven erhalten. „Eine Rationierung von Blutpräparaten ist derzeit also nicht erforderlich“, fasst Tsongas zusammen.