15 Mahle-Beschäftigte, die entsprechend qualifiziert wurden, sind derzeit im Prüfzentrum tätig. Foto: Mahle/Wolfram Scheible

Der Autozulieferer rechnet sich Chancen im Bereich Wasserstoff-Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen aus. Zwei Millionen Euro hat Mahle in die ersten beiden Testfelder investiert. Das Interesse der Lkw-Bauer ist groß, noch fehlen Aufträge.

Stuttgart - Das Fabrikgebäude hat schon bessere Zeiten gesehen. Einige Sonnenblenden hängen etwas schief vor den Fenstern. Es ist der Charme der 1950er oder 1960er Jahre, den das Werk 2 des Autozulieferers Mahle im Stuttgarter Stadtteil Münster verströmt. Doch vom äußeren Schein sollte man sich nicht täuschen lassen. In den eher düsteren „Katakomben“, wie ein Mahle-Sprecher salopp formuliert, baut Mahle derzeit Zukunftstechnologie auf. Hier entsteht das Prüfzentrum für Wasserstofftechnologie, dass in Kürze seinen Betrieb aufnehmen wird. Zwei Millionen Euro hat der Zulieferer in einem ersten Schritt in den Aufbau der zwei Testzellen investiert. Je nach Bedarf sollen weitere folgen. Bisher wurden hier Dieselmotoren getestet.

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