Mariam Jincharadze (rechts) spielt die Rolle der Momo. Foto: /Stephan Haase

Premiere beim Kindertheater Kruschteltunnel: Christof Küster inszeniert plastisch, lebendig und zeitgemäß den Kinderbuchklassiker „Momo“.

Stuttgart - Kann man einen märchenhaften Roman von 304 Seiten in 75 Minuten auf eine Theaterbühne bringen? Kann ein Stoff, der vor 49 Jahren veröffentlicht wurde, heute noch bestehen? Im Kindertheater Kruschteltunnel des Studio-Theaters bewies Regisseur Christof Küster bei der Premiere von Michael Endes „Momo“ am Sonntag genau das. Die Geschichte um ein Mädchen, das ganz Ohr für seine Mitmenschen ist und sich in Begleitung einer Schildkröte gegen kaltblütige Zeitdiebe stellt, hat seit dem Siegeszug des Smartphones und digitaler Parallelwelten an Brisanz sogar noch gewonnen. Dabei beschränken sich die Zugeständnisse an gegenwärtige Verhältnisse auf den einmaligen Einsatz digitaler Handcomputer und darauf, dass es in dieser Adaption nicht nur graue Herren, sondern auch graue Damen gibt. Schon allein wegen der packend aufspielenden Jördis Johannson ist diese Gleichberechtigung ein Gewinn.

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