Kein unübliches Bild in diesen Zeiten: gähnende Leere am Stuttgarter Flughafen Foto: Horst Rudel

Die Luftfahrtbranche wird noch auf Jahre hinaus an den Folgen der Pandemie leiden. Den Gewerkschaften bleibt daher kein anderer Weg, als Pakte zur längerfristigen Jobsicherung abzuschließen, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Die Luftfahrtbranche erlebt den freien Fall. Besonders betroffen ist die Lufthansa: Dort wurde jetzt bekannt, dass bis Jahresende 29 000 Stellen wegfallen sollen. Allerdings war schon vorher von 27 000 bedrohten Stellen die Rede; außerdem ist darin der Verkauf des Europageschäfts der Catering-Tochter LSG enthalten, der mit 7500 Mitarbeitern zu Buche schlägt. Ferner werden 20 000 dieser Jobs im Ausland gestrichen. Im neuen Jahr will die vom Staat mit einem Neun-Milliarden-Paket vor der Pleite gerettete Airline jedoch weitere 10 000 Stellen in Deutschland abbauen; betriebsbedingte Kündigungen werden nicht ausgeschlossen. Das Bedrohungsszenario für die Beschäftigten ist somit unverändert.

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