Hunderte Stuttgarter Familien müssen nach dem Angriff umziehen – mit dem, was ihnen an Hausrat geblieben ist. Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg/unbekannter Fotograf

Vor 80 Jahren fallen erstmals auch tagsüber Bomben auf Stuttgart. 107 Menschen sterben, mehr als 250 Gebäude werden zerstört. Warum ist dieser schreckliche Tag heute fast vergessen?

Am 6. September 1943 bricht über den Schülerinnen des Königin-Olga-Stifts eine Welt zusammen. Ein Teil ihrer Schule ist mit einem Knall einfach weg. Eine Bombe durchschlägt den Hauptbau und explodiert im Schulhof. Als die Sirenen heulen, flüchten sich die deutlich überfüllten Klassen in den Keller oder in die Waschküche unter der Hausmeisterwohnung.

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