Die Namen stehen fest: Neben einigen altbekannten, wurden viele neue Namen in den Jugendgemeinderat der Stadt Ludwigsburg gewählt.
Der neue Ludwigsburger Jugendgemeinderat steht fest. Vergangene Woche wurden bei einer Wahlparty in der Villa BarRock die Ergebnisse bekannt gegeben. Insgesamt hatten sich 34 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren um einen Sitz in dem Gremium beworben, das die Interessen junger Menschen gegenüber der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat vertritt.
Von den rund 6966 Wahlberechtigten nutzten jedoch nur 909 ihre Stimme – die Beteiligung liegt zwar leicht unter der von letztem Wahl, laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung zeige diese jedoch, dass das Interesse an kommunaler Mitgestaltung weiter vorhanden ist.
Der neue Jugendgemeinderat
Dem neuen, deutlich jüngeren, Jugendgemeinderat gehören 21 Mitglieder an, einige davon waren bereits in den vergangenen Jahren Teil des Gremiums: Abdi Ahmed, Baran Rahimi, Greta Graf, Joy Okafor, Mark Zemlijany, Ben Radev, Sophia Teklab und Yasmin Neni. Neu dabei sind Ümmü Gülsüm Dogan, Diego-Alexander Knorr, Isabel-Sophie Knorr, Celina Ercetin, Adama Siby, Sarah Knütter, Jara Kenzler, Clara Honold, Dion Iballi, Anna Stahlmann, Maksym Oblochynskyi, Amelie Köhler und Leon Anik. Bekannte Jugendgemeinderäte wie Tim Tibi und Hannah Flogaus sind nicht mehr dabei.
Die Zusammensetzung des Gremiums folgt einem festen Schlüssel: Jeweils zwei Sitze sind für Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen, Gymnasien sowie der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in städtischer Trägerschaft reserviert. Für die Werkrealschule gab es in diesem Jahr keine Kandidatinnen oder Kandidaten.
Offiziell eingesetzt wird der neue Jugendgemeinderat am 7. November. Bei der Sitzung werden zugleich die bisherigen Mitglieder verabschiedet, die sich in den vergangenen zwei Jahren für die Anliegen der Ludwigsburger Jugend engagiert haben. Vom 21. bis 23. November steht für die frisch Gewählten eine Einführungsklausur in Bad Urach auf dem Programm. Dort sollen sie sich kennenlernen, in die Themen des Jugendgemeinderats einarbeiten und erste Projekte planen.