Die Gemäuer, in denen sich die Umkleiden befanden, sind noch weitgehend erhalten. Foto: Sandra Hintermayr

1930 wurde auf der Gutenhalde in Bonlanden ein Freibad erbaut und später um eine Freizeitanlage erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat man den Park verfallen lassen. Doch manches ist bis heute erhalten.

Die Nachmittagssonne strahlt die Wasserpflanzen an, lange Halme tanzen im schwachen Wind. Über dem flachen Wasser schweben Libellen. Friedvoll liegt der Teich zu Füßen des Entdeckers, es riecht nach warmem Wasser und Wald. Ein Bänkchen verspricht ein erholsames Päuschen – wären da nicht die Stechmücken und Wespen, die den Besucher schnell umkreisen. Also weiter. Der Weg über die kleine steinerne Brücke führt am Wasserbecken vorbei und weiter ins Dickicht. Dort steht, ziemlich gut versteckt hinter Bäumen, ein steinernes Gebäude, das noch erstaunlich gut erhalten ist.

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