In stationären Einrichtungen könnten bei einer Durchimpfungsrate von 90 Prozent der Bewohner wider mehr Besuche ermöglicht werden, stellt Landessozialminister Manfred Lucha (Grüne) in Aussicht. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Das Land hat auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts die Coronaverordnung gelockert. Die Träger von Stuttgarter Altenhilfeeinrichtungen warten auf mehr, bevor sie ihre Cafés öffnen.

Stuttgart - Eine abgeschlossene Impfung gegen Corona bewahrt nicht vor einer 14-tägigen Quarantäne. Diese Erfahrung hat jüngst eine Krankenschwester aus der Region Stuttgart gemacht, die im Januar und im Februar mit Moderna geimpft worden ist. Wie beim pflegenden Personal üblich, lässt sie zum Schutz der Patienten wöchentlich Abstriche machen in der Klinik in Stuttgart, in der sie beschäftigt ist – bis zu dem Tag, an dem der PCR-Test „ganz leicht positiv“ für die britische Virenmutante ausgefallen sei, sagt die Frau, die lieber anonym bleiben möchte. In der Folge sei sie vom Gesundheitsamt für 14 Tage in Quarantäne geschickt worden, obwohl sie in kurzen Abständen danach mehrmals negativ getestet worden sei. Für sie ist das „Willkür“. Sie hat den Verdacht, dass keiner so genau wisse, ob Geimpfte gefährlich seien oder nicht.

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