Was wäre Heinrich Manns Professor Unrat ohne sie? Marlene Dietrich in der Romanverfilmung „Der blaue Engel“. Foto: imago images/ZUMA Wire/JT Vintage

Das Marbacher Literaturmuseum der Moderne beleuchtet in einer sehenswerten Ausstellung Szenen der spannungsvollen Beziehung zwischen Literatur und Film.

Alfred Hitchcock erzählte gerne den Witz von zwei Ziegen, die sich gerade die Rollen eines Filmes schmecken lassen, der nach einem Bestseller gedreht wurde. Da sagt die eine zur anderen: „Mir war das Buch lieber“. Eine ähnliche Präferenz würde man sich vom Club der toten Dichter erwarten, der auf der Marbacher Schillerhöhe den Ewigkeitsanspruch der Literatur hütet. Aber vermutlich rufen dort solch plumpe Film-Titel-Neckereien nur ein müdes Lächeln hervor. Denn seit einigen Jahren ist man im Deutschen Literaturarchiv und seinem Schaufenster, dem Literaturmuseum der Moderne, sichtlich bemüht, Bewegung in den Laden zu bringen.

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