Engagiert: Gudrun Nopper Foto: /Mathias Kuhn

Stuttgarts First Lady Gudrun Nopper gründet einen Verein, der für diejenigen da sein soll, die sich für ihre Armut schämen.

Stuttgart - „In dieser Pandemie, die uns alle bedrückt und einschränkt, braucht es positives Denken, und wir müssen vor allem füreinander da sein. Wenn ich mit meiner Hilfe Bedürftige glücklich machen kann, macht dies auch mich glücklich“, sagt Gudrun Nopper, die Frau des neuen Oberbürgermeisters Frank Nopper. Gerade an Ostern, dem Fest der Auferstehung, der Hoffnung und des Lichts, liege es nahe, Menschen Freude zu bereiten, meint sie. Deshalb werde sie unmittelbar nach Ostern gemeinsam mit einigen Stuttgarterinnen und Stuttgartern den Verein Stille Not Stuttgart e. V. gründen, der ein Lichtblick für Menschen sein soll, die im Stillen ­leiden.

Rente reicht kaum zum Leben

„Stille Not“, erzählt Gudrun Nopper, wolle jenen helfen, die sich für ihre Armut schämen. Das seien vor allem alleinstehende ältere Menschen, überwiegend Frauen. Viele von ihnen hätten ihr Leben lang gearbeitet, aber nun reiche die Rente kaum zum Leben in der teuren Großstadt. Dazu komme, dass die Scham oft so groß sei, dass viele nicht einmal die Unterstützung holten, die ihnen eigentlich zustünde. „Wir wollen uns um diese Gruppe in der Gesellschaft kümmern, die nicht mit lauter Stimme Hilfe einfordert.“

Machen Sie mit!

Schildern Sie uns, was Ihnen in dieser negativ geprägten Zeit im Alltag an Positivem begegnet. Schreiben Sie bitte an: lokales@stzn.de, Stichwort: Lichtblicke. Ihre Daten werden nach Abschluss der „Lichtblick“-Reihe gelöscht. Mehr Infos dazu finden Sie unter: www.stuttgarter-nachrichten.de/datenschutzerklaerung

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