Immer mehr Menschen ziehen die letzte Ruhestätte im Wald einer traditionellen Beisetzung vor. Ist die Urne im Erdreich, bleiben keine sichtbaren Spuren. Grabschmuck ist untersagt. Foto: Simon Granville

Bestatter sind begeistert von dem Projekt: Die Nachfrage nach der alternativen Beisetzungsart steigt, die Angebote in der Region sind knapp.

Christian Haller ist begeistert: „Das wäre super. Friedwälder sind der Renner. Die Nachfrage nimmt ständig zu.“ Der Geschäftsführer des gleichnamigen Bestattungsinstituts mit Filiale in Ostfildern-Ruit meint einen Plan der Gemeinde Neuhausen, im Horber Wald westlich der Straße nach Wolfschlugen einen 35 Hektar großen Bestattungswald einzurichten. Er wäre der erste und vorerst einzige im Kreis Esslingen. Der Gemeinderat stimmte zu, doch der Weg zu letzten Ruhestätte in der Natur ist weit, die behördlichen Auflagen sind hoch.

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