Marlene Streeruwitz zählt zu den bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart. Auf der 31. Lesart hat sie aus ihrem neuen Roman „Auflösungen“ gelesen.
„Ich fände ein Leben ohne die tägliche Tragödie ziemlich langweilig“, sagt Marlene Streeruwitz am Donnerstagabend in Esslingen. Der Satz steht sinnbildlich für ihren neuen Roman „Auflösungen“, aus dem die österreichische Schriftstellerin bei der 31. Lesart im Alten Rathaus vor ausverkauftem Saal gelesen hat. Im Buch entfaltet Streeruwitz einen Ausschnitt aus dem Leben der fiktionalen Wiener Lyrikerin Nina Wagner, die im März 2024 nach New York City reist – kurz vor der Wiederwahl Donald Trumps, Mitten im Kulturkampf der amerikanischen Gesellschaft und persönliche Probleme im Gepäck.
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