Miku Sophie Kühmel stellt bei der Lesart ihren Roman „Hannah“ vor – eine Liebesgeschichte zwischen zwei Künstlerinnen in den 1920er-Jahren.
Hannah Höch, geboren 1889, gestorben 1978, schloss sich ab 1915 dem Dadaismus an, jener jungen wilden Bewegung, die die Kunst neu denkt und mit ihrer „Antikunst“ alle und alles herausfordern wollte. Miku Sophie Kühmel, die wie Hannah Höch in Gotha geboren ist, hat als Elftklässlerin ein Referat gehalten über Hannah Höchs riesiges aus Bildern, Wortfetzen und Buchstaben komponiertes Wimmelbild „Schnitt mit dem Küchenmesser Dada durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands“. Bei den Esslinger Literaturtagen Lesart hat Miku Sophie Kühmel nun ihren Roman „Hannah“ über eine Dekade aus dem Leben der Dada-Künstlerin vorgestellt.
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