Stilecht und passend zur Countryband Silver Highway hat Leonbergs OB Tobias Degode den 333. Pferdemarkt eröffnet – und ihn als „gelebte Stadtgeschichte“ bezeichnet.
Dass Tobias Degode nicht viele überflüssigen Worte braucht, hat Leonbergs neuer Oberbürgermeister bereits bei den Altjahrabendfeiern bewiesen. Und auch bei der Eröffnung des 333. Leonberger Pferdemarkts hielt sich der Verwaltungschef an diesem Freitagnachmittag angenehm kurz. Genauer gesagt: Nach handgestoppten sechs Minuten und 14 Sekunden war sein gemeinsamer Auftritt mit Pferdemarkt-Tambour Matthias Ansel auf der Marktplatzbühne absolviert.
Pünktlich per Kutsche auf den Marktplatz zur Pferdemarkt-Eröffnung
Pünktlich um 17 Uhr rollte das Duo in einer geschmückten Pferdekutsche auf den Marktplatz – getreu dem Motto, das Ansel sogleich der ansehnlichen Menge kundtat: „Zum Pferdemarkt gilt’s zu eilen, nach Leonberg.“ Und dass viele die kommenden fünf Tage mit „Wiehern, Rennen, Handeln, froh und laut“ zubringen dürften, daran gab es bei der Eröffnung ebenfalls wenig Zweifel.
Tobias Degode, bezeichnete den Pferdemarkt als gelebte Stadtgeschichte: „Dieser Markt hat Generationen kommen und gehen sehen.“ Er sei ein Paradox: alt, aber nicht veraltet, traditionsreich, aber offen für Neues.“ Grundsätzlich gebe der Pferdemarkt den Leonbergerinnen und Leonbergern „das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als der einzelne Moment.“
Im Anschluss erklärte der OB den 333. Leonberger Pferdemarkt offiziell für eröffnet – und Degode, übrigens stilecht mit Lederjacke und -cowboyhut mischte sich unters Volk, um den ersten Takten der Country-Band Silver Highway zu lauschen, die den Pferdemarkt sogleich auch musikalisch einläutete.
Am Freitag für viele schon volles Pferdemarkt-Programm
Das Programm für viele Pferdemarkt-Fans am Freitagabend: Der Gang in einen der Altstadt-Keller oder zum Warm-up in die Steinturnhalle. Die Jugend zog es schon am späten Nachmittag zur Disco in die Georgii-Halle.