Felder müssen häufig zugunsten von Wohnraum, Gewerbegebieten oder Straßen weichen. Die Schutzgemeinschaft Filder hebt den Wert der Äcker für die Natur, den Hochwasserschutz und die Nahrungsmittelerzeugung hervor. Zwei Experten bestätigen sie.
Der Druck ist groß, die Flächen auf den Fildern sind begehrt. Wie viele Äcker südlich der Autobahn in den Jahren 2000 bis 2020 bebaut wurden und was der Verlust an Landwirtschaftsfläche bedeutet, darüber haben die pensionierten Professoren Jean Charles Munch (Bodenökologie) und Willfried Nobel (Siedlungsökonomie) auf Einladung der Schutzgemeinschaft Filder vor rund 60 Besuchern am Donnerstagabend in der Echterdinger Zehntscheuer gesprochen. Das Thema des Abends lautete: „Die Filder – ein Lebensraum zerstört sich 2000 bis 2020“.
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