Kultusministerin Schopper spricht eine Einladung an Referendare aus. Die halten das Angebot für vergiftet. Foto: dpa

An Gymnasien im Land gibt es wegen der Rückkehr zum G9 zu viele Lehrer, an anderen Schulen zu wenige. Ministerin Schopper will einen Ausgleich schaffen.

Bis zum Schuljahr 2032/33 will Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) in Baden-Württemberg systematisch mehr frisch ausgebildete Gymnasiallehrer für den Einsatz an anderen Schularten gewinnen. Der Grund ist, dass durch die Umstellung auf G9 ab dem nächsten Schuljahr sieben Jahre lang an den Gymnasien weniger, dann aber schlagartig mehr Lehrkräfte für die neuen 13. Klassen benötigt werden. An Real-, Gemeinschafts- und Berufsschulen herrscht dagegen weiterhin drängender Lehrermangel. Hier will Schopper, wie ihr Haus auf Anfrage bestätigt hat, einen Ausgleich schaffen. Sie lädt deshalb Gymnasiallehrkräfte ein, ihre Karriere an einer anderen Schulart zu beginnen. Nach drei Jahren verspricht sie dem Nachwuchs eine Rückkehroption in die gymnasiale Laufbahn.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.