Viele Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund, aber nur wenige Lehrerinnen und Lehrer. Foto: dpa/Daniel Karmann

Dringend gesucht: Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund. In der pädagogischen Szene ist man überzeugt, dass sie als Vorbilder und Sprachvermittler nicht nur auf migrantische Schüler positiv wirken.

Auf der einen Seite 205 Grundschülerinnen und -schüler, knapp 80 Prozent mit sogenanntem Migrationshintergrund. Auf der anderen Seite die Lehrerinnen und Lehrer, über 80 Prozent ohne sogenannten Migrationshintergrund. Eine krasse Asymmetrie – und doch ein mutmaßlich guter Schnitt an der Grundschule Esslingen-Mettingen; offizielle Zahlen werden zu dem Thema ja keine erhoben. Zudem zählt in Mettingen zu den drei migrantischen Lehrkräften im 17-köpfigen Kollegium die Chefin selbst – bislang eine große Seltenheit, dass eine Schulleiterin für die Schüler „eine von uns“ ist. Für 100 Prozent der Schüler, wohlgemerkt. Darauf legt Efrosini Caravassili wert, kommissarische Rektorin der Mettinger Grundschule. Überhaupt ist die polarisierende Sichtweise der einen und der anderen Seite so gar nicht ihr Ding.

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