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Genau zehn Jahre ist es her, dass Glühbirnen aus den Regalen verschwanden. Grund war eine EU-Verordnung. Mittlerweile haben in vielen Haushalten LED-Lampen Einzug gehalten. Während die ersten Versionen kostspielig waren und meist nur eine geringe Leuchtkraft hatten, sind die heutigen LED-Leuchtmittel extrem leistungsfähig und deshalb ideal für die Beleuchtung von Haus und Wohnung.

Funktionsweise von LED-Lampen

Die Abkürzung LED steht für „Light Emitting Diodes“. Dabei handelt es sich um winzige Elektrochips. Sobald Strom durch solch einen Chip fließt, beginnt er zu leuchten. Dadurch erreichen LED-Lampen unmittelbar nach dem Einschalten 100 Prozent ihrer Leuchtkraft. Anders als eine Glühbirne, die zunächst eine gewisse Zeit braucht, bis sie ihre volle Leuchtkraft ausschöpft. Weil LEDs eigentlich nur ein punktförmiges Licht ausstrahlen, besitzen die Lampen eine sogenannte Reflektorwanne und eine Kunststofflinse, die das Licht gleichmäßig im Raum verteilen. Die Intensität des Lichts bemisst sich an der Stromstärke. Je stärker der Strom ist, der durch den LED-Chips fließt, desto stärker ist die Leuchtkraft.

LED-Lampen richtig einsetzen

Während man bei Glühbirnen die Helligkeit an der Wattzahl ablesen konnte, muss man sich bei LED-Lampen an der Lumenzahl orientieren. Eine Glühbirne mit 60 Watt ist mit einer LED-Lampe von etwa 700 Lumen zu vergleichen. Auch hinsichtlich der Farbtemperatur funktionieren LEDs anders. Glühbirnen haben eine feste Farbtemperatur, LEDs hingegen gibt es in ganz unterschiedlichen Farbtemperaturen, die üblicherweise in Kelvin angegeben wird. Je nach Wohnraum eignen sich andere Farbtemperaturen. LEDs in einem Farbbereich ab 5.000 Kelvin strahlen kaltweiß und ähneln dadurch dem Tageslicht. Weil auf diese Weise die Konzentration gefördert wird, eignen sich solche LEDs insbesondere für heimische Arbeitszimmer. Neutralweiße LEDs, die in einem Lichtfarbenbereich zwischen 3.300 und 5.000 Kelvin liegen, sind sehr hell und klar. Meist werden sie daher in der Küche oder auch im Badezimmer eingesetzt. LEDs in einem niedrigen Farbtemperaturbereich von unter 3.300 Kelvin wirken warm und gemütlich. Sie passen daher ideal für die Beleuchtung im Wohnzimmer.

Vorteile gegenüber Glühbirnen

LED-Lampen bieten nicht nur aufgrund ihrer unterschiedlichen Lichtfarben Vorteile gegenüber herkömmlichen Glühbirnen. Sie sind auch kostengünstiger und effizienter. Eine LED-Lampe benötigt etwa 80 bis 90 Prozent weniger Energie als eine Glühbirne. Daher ist die Lebensdauer bis zu 50 Mal höher. Wer eine LED-Lampe einsetzt, kann sich sicher sein, sie in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nicht austauschen zu müssen. Das wiederum führt zu einem geringeren Stromverbrauch und weniger Müll. Mit LEDs sparen Sie also nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt.

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