Mit dem Lasch-o-Mat lassen sich Fake-Zitate von Armin Laschet generieren (Symbolbild). Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Mit dem Lasch-o-Mat lassen sich Fake-Zitate von Armin Laschet zu jedem gewünschten Thema erstellen. Im Netz wird das Satire-Tool gefeiert. Doch wer steckt eigentlich dahinter?

Stuttgart - Für viele Menschen gilt Armin Laschet nicht als ein Mann der klaren Worte. Dem Kanzlerkandidaten der CDU wird nachgesagt, sich häufig phrasenhaft auszudrücken. Eine Marketingagentur aus Mainz hat nun die Phrasen des Ministerpräsidenten von NRW genutzt und mit ihnen einen Generator gebaut. Er spuckt zu jedem gewünschten Thema ein Zitat aus.

Das Satire-Tool trägt den Namen Lasch-o-Mat und lässt sich einfach bedienen. Nutzerinnen und Nutzer tragen einfach ein Thema ein und der Generator erstellt zufällig aus originalen Textbausteinen ein Fake-Zitat von Laschet. Dieses können sie dann herunterladen und in den Sozialen Netzwerken posten. Wem das Zitat nicht gefällt, kann einfach noch einmal mischen.

Satire-Tool wird im Netz gefeiert

Im Netz wird der Generator gefeiert und findet schnell hunderte Nutzer. Viele teilen Fake-Zitate, in denen Armin Laschet beispielsweise seine Einschätzung zu Hundewelpen, Franzbrötchen oder einem möglichen Wahlsieg der Grünen teilt. Im Netz ist der Generator ein großer Erfolg. Zeitweise griffen so viele Nutzer auf die Seite zu, dass diese nicht mehr erreichbar war.

Hinter dem Generator steckt die Mainzer Marketingagentur Visualtech, welche den Generator nach eigenen Angaben nur als Spaß entwickelte. Wie der Geschäftsführer Michael Ziegler im Tagesspiegel erzählte, stießen sie zufällig auf einen Tweet, in dem eine Person schrieb: „Nennt mir ein Obst oder Gemüse und ich sage Euch, was Laschet darauf antworten würde.“

Zeitweise nicht mehr zu erreichen

Daraufhin wollten sie das Ganze automatisieren und entwickelten den Generator. „Es war ein Gag“ meint Ziegler bei T-Online. Ob hinter dem Tool wirklich nur Spaß und keine politischen Gründe stehen, lässt sich zumindest bezweifeln. Denn Ziegler ist nicht nur Geschäftsführer von Visualtech, sondern auch Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der FDP im rheinland-pfälzischen Landtag.

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