Bezahlkarte für Flüchtlinge im Südwesten Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Die Migration ist kein Ausnahmezustand der Geschichte, sie ist der Normalzustand. Das Alles beherrschende Thema ist die Zuwanderung im Wahlkampf aber nicht mehr.

Wer hätte das schon gedacht, vor einem, oder vor gerade einmal noch anderthalb Jahren? Das Land hat sich da scheinbar nahezu ausschließlich mit dem Thema Migration beschäftigt. Mit der Frage ob und wann jemand kommen darf. Und noch mehr damit, wann und wie jemand wieder zu gehen hat. Zugegeben, verschwunden sind die Probleme nicht. Zumal die Kommunen noch immer unter den Lasten ächzen, die Bund und Land ihnen aufbürden. Allerdings ist die Migration nicht mehr das alles beherrschende Thema. International dominieren die irren und wirren Volten, die ein erratisch agierender US-Präsident schlägt. Zölle, Venezuela, Iran, Grönland. Und im Landtagswahlkampf haben praktisch alle Parteien das Thema Wirtschaft ganz vorne auf die Tagesordnung gesetzt. Im Musterländle stottert der Verbrennermotor gewaltig, die Jobs sind auch bei den einstigen Top-Arbeitgebern nicht mehr sicher.

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