Björn Höcke, hier bei einem Wahlkampfauftritt in Erfurt, ist Landes- und Fraktionschef der AfD in Thüringen. Foto: dpa

Der AfD-Politiker Björn Höcke triumphiert in Thüringen – trotz seiner offen verfassungsfeindlichen Haltung. Das ist eine schwere Bürde für das Land, kommentiert Rainer Pörtner.

Deutschland, im Herbst 2019. In Thüringen wählen sehr viele Menschen einen Mann, der von einem „Volkstod durch den Bevölkerungsaustausch“ schwadroniert. Mehr als ein Fünftel der Wähler gibt die Stimme einer Partei, deren Anführer nach eigenen Worten die Republik von „kulturfremden“ Menschen säubern und dafür auch „wohltemperierte Grausamkeit“ anwenden will. Sie stärken einen AfD-Politiker, der nach einer von ihm erhofften Machteroberung nicht nur Ausländer und Zugewanderte aus dem Land drängen will, sondern auch seine politischen Gegner: Mit „starkem Besen“ müsse ein „Zuchtmeister“ den „Saustall ausmisten“.

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