Nur einer kam durch: Reinhard Löffler (rechts) schaffte es in den Landtag. Susanne Eisenmann, Ruth Schagemann und Roland Schmid müssen draußen bleiben. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Nach der Landtagswahl plädiert die Stuttgarter CDU für einen Neuanfang im Land. Der Parteivorsitzende Stefan Kaufmann verweist auf die Verantwortung des Spitzenpersonals für die Wahlniederlage.

Stuttgart - Der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Kaufmann nahm schon am Wahlabend kein Blatt vor den Mund: Das „befürchtete Debakel“ für die Union sei eingetreten, so Kaufmann, es handele sich um eine „Niederlage mit Ansage“. Neben den bundespolitischen Ursachen – Stichwort Maskenaffäre – nahm der Bundestagsabgeordnete auch das Personaltableau der Landespartei und insbesondere die Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann in den Blick, die im Wahlkreis Stuttgart II mit einem Ergebnis von 21, 7 Prozent nicht nur weit hinter ihrem grünen Konkurrenten, Verkehrsminister Winfried Hermann (39,8 Prozent), zurücklag, sondern noch hinter das Ergebnis ihrer Vorgängerin als CDU-Bewerberin, Stefanie Schorn, zurückfiel.

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