Das politische Engagement von Migranten bildet sich in den politischen Gremien nicht ab. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Dass jeder Dritte im Land eine Migrationsgeschichte hat, bilden die Kandidatenlisten der politischen Parteien für die Landtagswahl kaum ab. Woran das liegt – und wie sich das in Zukunft ändern könnte.

Nürtingen/Karlsruhe - Dass er in die Landespolitik strebt, hat für Anil Besli auch mit seiner Migrationsgeschichte zu tun. Bislang gebe es nämlich viel zu wenige Abgeordnete mit ausländischen Wurzeln im baden-württembergischen Landtag, sagt der 25-jährige Student. Bei jungen Menschen aus der migrantischen Community falle das sehr wohl auf, so seine Erfahrung. „Die fühlen sich nicht vertreten“, sagt Besli, der im Wahlkreis Nürtingen für die Linken antritt. Und das motiviere sie dann wiederum auch nicht, selbst politisch aktiv zu werden. Das Ziel des jungen Mannes, dessen Eltern aus der Türkei stammen, ist deshalb: „Das bunte Baden-Württemberg“ ins Landesparlament zu tragen und ihm damit Gehör zu verschaffen.

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