Grünes Spitzenduo im Land: Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand Foto: dpa/Marijan Murat

Die grünen Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg zeigen sich zufrieden über die Kür von Annalena Baerbock zur ersten Kanzlerkandidatin der Grünen.

Stuttgart - Eigentlich sind die Grünen-Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand fest in den Koalitionsverhandlungen eingespannt, einen Kommentar zur Entscheidung der Bundesgrünen zugunsten einer Kanzlerkandidatin aber ließen sie sich am Montag nicht nehmen: „Wir freuen uns darauf, mit Annalena Baerbock als erster grüner Kanzlerkandidatin in den kommenden Bundestagswahlkampf zu starten“, schreibt das Führungsduo.

Entscheidung „in Solidarität“ getroffen

Mit Annalena Baerbock und Robert Habeck habe man zwei starke Bundesvorsitzende. „Sie haben diese wichtige und zukunftsweisende Entscheidung in Solidarität getroffen – ein wichtiges Signal, vor allem in Krisenzeiten.“ Mit Baerbock an der Spitze und Habeck „an ihrer Seite“ seien die Grünen „hervorragend“ für den Bundestagswahlkampf im Herbst aufgestellt. „Wir wollen das Land mutig und engagiert in die Zukunft führen und kämpfen im Herbst für das beste grüne Ergebnis aller Zeiten. Alles ist drin“, schreiben Detzer und Hildenbrand.

Der grüne Landesverband in Baden-Württemberg gilt bundesweit als einer der stärksten. Bei der jüngsten Landtagswahl erzielten die Grünen 32,6 Prozent. Die Mitgliederzahl der Grünen im Südwesten war in diesem April auf knapp über 15.000 gestiegen, im Dezember 2019 hatte sie noch bei rund 13.500 gelegen. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder liegt bei 49,7 Jahren, der Frauenanteil liegt bei 41,1 Prozent.

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