Steigende Dividende, sinkende Darlehenszinsen: die Rechnung von Ex-Premier Mappus beim EnBW-Rückkauf geht für das Land nach langer Durststrecke immer besser auf.
Fast 15 Jahre nach dem „EnBW-Deal“ von Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) geht das Kalkül für das Milliardengeschäft immer besser auf. Die Erträge aus der Dividende des Energiekonzerns übersteigen immer deutlicher die Kosten für die Schulden, mit denen Mappus den Rückkauf von knapp 50 Prozent der Anteile aus Frankreich finanziert hatte. Das ergibt sich aus dem am Freitag veröffentlichten Jahresabschluss der Landesfirma Neckarpri, die die für etwa fünf Milliarden Euro erworbenen Aktien des Landes hält. Die im Juli durchgeführte Kapitalerhöhung von drei Milliarden Euro, die sich das Land und der Landkreiseverbund Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) als Großaktionäre teilen, ist darin noch nicht berücksichtigt, ändert aber nichts an dem Erfolgskurs.
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