Der Linke-Politiker Anil Beşli kritisiert, dass überhaupt darüber diskutiert wird, Ortskräfte aus Afghanistan aufzunehmen. Foto: Horst Rudel

Die Seebrücke hat zu einer Kundgebung auf dem Esslinger Bahnhofsplatz eingeladen, um auf die Lage in Afghanistan aufmerksam zu machen. Dutzende nehmen teil – auch Menschen, die selbst betroffen sind.

Esslingen - Der 29-jährige Mohammed Ahmad Zai ist für eine halbe Stunde Kundgebung extra von Stuttgart angereist. Nun steht der zierliche junge Mann mit seiner Freundin auf dem Bahnhofsvorplatz in Esslingen und hört aufmerksam den Worten der Redner zu. Ahmad Zai fällt auf, denn er hat sich die schwarz-rot-grüne Flagge Afghanistans wie einen Umhang über die Schultern gelegt, die Fahne seines Heimatlandes, in dem noch immer seiner Familie lebt. Er sei selbst eine Zeit lang beim afghanischen Militär gewesen, erzählt er. „Das ist wirklich schrecklich, was dort gerade passiert.“ Deshalb findet es der 29-Jährige so wichtig, dass die Seebrücke an diesem Montagabend eine Kundgebung veranstaltet, um die Menschen auf die Lage dort aufmerksam zu machen.

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