Nicht nur heute leben Künstler zwischen den Kulturen. Auch der Esslinger Rolf Nesch verschlug es in die Fremde. Was hat das mit ihm gemacht?
Der Fotoapparat war schon nach wenigen Minuten patschnass, das Papier durchgeweicht und der Bleistift abgebrochen. Es muss wild zugegangen sein, als Rolf Nesch sich auf den Lofoten in das Boot von Heringsfängern wagte – und eigentlich in Ruhe Zeichnungen von der überwältigenden Natur machen wollte. Stattdessen stürmte es gewaltig, sodass selbst die Fischer seekrank wurden – und Nesch musste sich das imposante Toben einprägen, damit er nicht vergaß, wie „satanisch schön“ die Ruderboote im Sturm tanzten.
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