Christo: „The Arc de Triumph (Project for Paris, Place de l’Etoile – Charles de Gaulle)“, Teil einer Collage aus Fotos von Wolfgang Volz Foto: © 2018 Christo/André Grossmann

Das Centre Pompidou zeigt eine Schau des verstorbenen Verhüllungskünstlers, die er selbst noch vorbereitet hat. „Christo und Jeanne-Claude – Paris!“ gibt vor allem auch einen Ausblick auf die Verhüllung des Arc de Triomphe, die im September 2021 geplant ist.

Paris - Wenn es in der Kunst Wunder gibt, dieses Projekt wird als eines in die Geschichte eingehen. Im September 2021 wird in Paris der Arc de Triomphe verhüllt werden. Das Monument wird für 15 Tage unter 25 000 Quadratmeter silbern schimmerndem Stoff verschwinden, allein diese Vorstellung hat etwas Gewaltiges. Zum Jahrhundertkunstwerk macht das Projekt aber seine Entstehungsgeschichte. Seit Anfang der 60er Jahr trug der Künstler Christo die Idee mit sich herum, das französische Wahrzeichen zu verpacken, bevor sie in diesem Jahr verwirklicht werden sollte. Doch dann geschah das Unvorhersehbare: die Corona-Pandemie stoppte die Vorbereitungen nur Wochen vor dem erfolgreichen Abschluss. Das endgültige Aus schien mit der Nachricht vom Tode Christos am 13. Juni gekommen, er war in New York kurz vor seinem 85. Geburtstag gestoben. Doch dann zeigte sich, was wirklich große Kunst ausmacht, die sich von ihrem Erschaffer löst und auf faszinierende Weise weiterlebt.

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