Weimers Rolle zwischen Politik und Geschäft bleibt undurchsichtig. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Die Unruhe um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält an: Die Treffen von Politikern und Wirtschaftsbossen sind jahrelang finanziell gefördert worden.

Schaut man sich die Liste der geplanten Redner – neudeutsch „Speaker“ – beim nächsten Ludwig-Erhard-Gipfel im April 2026 am Tegernsee an, so fällt auf: Bayerische Regierungsmitglieder von CSU und den Freien Wählern (FW) sind stark überrepräsentiert. An der Spitze dieses „Meinungsführertreffens“, wie es die veranstaltende Weimer-Mediengruppe bezeichnet, steht Ministerpräsident Markus Söder, er fungiert als „Schirmherr“ – was auch immer das konkret bedeutet. Weiter sollen auf den Podien reden: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW), sein Staatssekretär Tobias Gotthardt (ebenfalls FW), Gesundheitsministerin Judith Gerlach, Staatsminister Florian Herrmann und nicht zu vergessen Landtagspräsidentin Ilse Aigner (alle CSU). Aus dem Berliner Regierungsteam der Christsozialen stoßen laut Veranstaltungsprogramm Dorothee Bär (Forschung) und Alois Rainer (Landwirtschaft) hinzu.

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