Am 18. Juli wird beim VfB Stuttgart abgestimmt – unter anderem über das Präsidentenamt. Foto: Baumann

Entsprechend den Statuten nominiert der Vereinsbeirat des VfB Stuttgart demnächst zwei Kandidaten für die Präsidentschaftswahl. Doch gibt es Kritik am schriftlich fixierten Verfahren beim Fußball-Bundesligisten.

Stuttgart - Günther Raiser stellt wohl dar, was man unter einem Elder Statesman der Juristerei versteht. Alles sitzt haargenau, auch das Einstecktuch. Im Gespräch ist er locker, aber präzise. Und bereits während der ersten Begegnung mit dem 73-Jährigen ist zu erahnen, wie er in unzähligen Verhandlungen den gewieften Anwalt gegeben hat. Raisers Spezialgebiet in der Stuttgarter Kanzlei Thümmel, Schütze & Partner sind Nachfolgeregelungen bei Unternehmen. Kürzlich hat er sich jedoch die Satzung des VfB Stuttgart angeschaut – aus Interesse, weil er zum einen Fan ist und zum anderen Volker Zeh kennt, der sich als Präsident bewirbt.

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