Zur Untätigkeit verdammt: Ergotherapeutin Melissa Frierson (rechts) und ihre Mitarbeiterin Jenny Mester bedauern, dass viele Patienten wegen der Corona-Krise ihre Behandlungstermine absagen. Foto: Roberto Bulgrin

Weil sie Angst vor einer Infizierung mit dem Coronavirus haben, sagen viele Patienten ihre Termine in Therapiepraxen ab und bringen diese damit in finanzielle Nöte.

Filder - Immer sind wir das Schlusslicht. Wir fühlen uns vom Staat allein gelassen.“ Brigitte Fischer findet deutliche Worte für die existenzbedrohende Lage, in der sich die gesamte Heilmittelbranche befindet. Der Podologin aus Ostfildern geht es wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden: Wegen der Corona-Pandemie sind viele Praxen wie leer gefegt. Patienten sagen aus Verunsicherung reihenweise ihre Behandlungstermine ab und bringen die Kleinunternehmer damit in arge finanzielle Nöte. „Vielen von uns droht der Ruin“, sagt Fischer, die im Scharnhauser Park eine Ein-Frau-Praxis betreibt. Ihren eigenen Verlust beziffert sie mit rund 70 Prozent.

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