Mehrere Mitglieder der Großfamilie sind zu Haftstrafen verurteilt worden, drei sitzen noch im Gefängnis. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

160 Straftaten gehen auf das Konto einer syrischen Großfamilie. 17 Mitglieder haben das Land verlassen. Einige haben lange Einreisesperren erhalten – andere gar keine.

Der Fall einer syrischen Großfamilie, die zuletzt in Stuttgart gewohnt hat, treibt weiter viele Menschen um. Bei Politik und der Nachbarschaft in Zuffenhausen herrscht Erleichterung, bei den Justizbehörden ebenfalls. Denn praktisch die gesamte Familie hat im Zuge einer sogenannten kontrollierten Ausreise eng von den Behörden begleitet mittlerweile das Land verlassen. 17 Familienmitglieder sind inzwischen zurück in Syrien, die meisten seit vergangenem Samstag, einige bereits seit Sommer – direkt aus der Haft heraus. Drei weitere sitzen noch im Gefängnis und sollen nach Verbüßung eines erheblichen Teils ihrer Strafen dann ebenfalls ausreisen. Über 160 Straftaten sollen auf das Konto der Familie gehen, viele davon Gewaltdelikte.

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