Kryptowährungen wie Bitcoin versprechen schnelle Gewinne, können aber extrem schwanken (Symbolfoto). Foto: dpa/Marijan Murat

Im Internet stößt eine 49-Jährige auf eine vermeintlich gute Geldanlage mittels Kryptowährung. Sie investiert eine höhere Summe – und verliert das Geld an Betrüger.

Kriminelle Abzocke mit Kryptowährungen wie Bitcoin kommt immer häufiger vor. Nun ist eine 49-jährige Frau aus Waiblingen Betrügern aufgesessen. Wie die Polizei berichtet, hatte sich die Geschädigte am Donnerstagvormittag beim Polizeirevier in Waiblingen gemeldet, um eine Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.

Anhand einer Onlinewerbung zum Thema Geldanlage mittels Kryptowährung sei sie auf die vermeintliche Anlagemöglichkeit aufmerksam worden, erzählte die 49-Jährige den Beamten. In mehreren Transaktionen, für die eine spätere Vervielfachung des eingebrachten Geldes durch die unbekannten Täter versprochen wurde, überwies sie insgesamt einen niederen fünfstelligen Betrag. Dann fiel ihr der Betrug auf.

Um sich vor den Betrügern zu schützen, rät die Polizei:

  • Prüfen Sie, wo Sie ihr Geld anlegen. Seriöse Plattformen sind auf der Datenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu finden. Sie können auch beim Verbrauchertelefon der BaFin kostenfrei unter der Nummer 0800 / 2 10 05 00 nach dem Anbieter fragen.
  • Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden. Der Aussicht auf einen hohen Gewinn (Rendite) steht immer ein hohes Risiko, bis hin zum Totalverlust, gegenüber.