Auf dem Brot soll das Z verschwinden. Foto: /oh

Damit sich eine schöne Kruste bildet, lässt das Esslinger Backhaus Zoller auf Brot und Brötchen seit Jahren ein Z wie Zoller prangen. Doch seit dem russischen Angriff weckt das falsche Assoziationen. Jetzt reagiert das Unternehmen.

Das Esslinger Backhaus Zoller gibt es seit 1898. Am „Z“ hat sich seitdem niemand gestört. „Eigentlich waren wir immer sehr stolz darauf. Es ist schließlich Teil unseres Namens“, sagt der Geschäftsführer Jörg Zoller. Doch seit die russischen Streitkräfte bei ihrem Überfall auf die Ukraine ihre Panzer mit „Z“ kennzeichnen, ist es zum Kriegssymbol geworden. „Wir sind plötzlich in einen völlig anderen Kontext gestellt, für den wir gar nichts können und den wir nicht beabsichtigen“, bedauert Zoller. Das gelbe „Z“-Logo ist zwar nach einer Design-Weiterentwicklung schon vor Jahren aus den 25 Filialen im Landkreis verschwunden, auch die Cafés heißen längst nicht mehr „Café Z“ wie zu Beginn. Zu finden ist der Buchstabe aber noch auf dem Goliath-Laib und auf den Zolli-Brötchen. „Einen Zusammenhang zum Kriegsgeschehen haben wir hier gar nicht gesehen“, betont Jörg Zoller, zumal es die beiden Produkte bereits seit vielen Jahren gibt.

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