Apotheker stellen die Engpässe bei Medikamenten vor Herausforderungen. Das Foto zeigt eine Mitarbeiterin in Bartenbach. Foto:  

Es fehlt an Antibiotika und Fiebersäften für Kinder, an Insulin für Zuckerkranke oder an Arznei für Krebspatienten. Apotheker im Kreis müssen bei der Beschaffung von Medikamenten wie diesen jeden Tag aufs Neue improvisieren.

Diabetiker, die um ihre Insulin-Versorgung fürchten, Eltern kranker Kinder, die vergeblich nach Antibiotika-Säften oder Asthma-Sprays fragen, Krebs- oder Blutdruckmittel, die nur auf dem Rezept existieren: Zurzeit brauchen Apotheker eine hohe Leidensfähigkeit und viel Improvisationstalent. „Das ist für uns Tagesgeschäft“, schildert Philipp Wälde, Inhaber der Bless-You-Apotheken und Vorstandsmitglied in der Landesapothekerkammer, die Lage, die sich seiner Meinung nach nicht bessern wird. „Die Politik interessiert das alles nicht“, ärgert sich der erfahrene Apotheker, „die interessiert sich nur für den niedrigsten Preis.“

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