Vielerorts, wie hier in Reichenbach, bieten Skateranlagen die Möglichkeit zu tollen Kunststücken mit dem Stuntscooter. Foto: Rudel Quelle: Unbekannt

Von Joel Diener und Luis Maisch, Burgschule Köngen

Mit dem Cityroller rollt man bequem durch die Stadt. Doch es geht auch viel spektakulärer, und zwar mit einem Stuntscooter. Das ist ein sehr stabiler Roller, mit dem man die tollsten Tricks machen kann. Ein gutes Modell kostet um die 200 bis 300 Euro. Es wiegt mehr als ein normaler Cityroller, weil ein Stuntscooter höheren Belastungen ausgesetzt ist und deshalb viel robuster sein muss.

Stuntscooter sind richtige Sportgeräte, und was die absoluten Könner zeigen, ist beeindruckend. Die besten Fahrer sind der 22-jährige Dakota Schuetz aus den USA und der 21-jährige Australier Ryan Williams. Aber auch in Deutschland gibt es gute Fahrer wie den 21-jährigen Kevin Kailer aus Stuttgart und Tim Köhler (18) aus München. Er gilt für viele als bester deutscher Fahrer, weil er Kunststücke beherrscht, die sonst niemand in Deutschland kann. Es gibt viele Tricks wie den Tailwhip: Dabei lässt man das Deck (das Teil am Scooter, auf dem man steht) einmal oder mehrmals unter sich drehen. Wenn man die Bar, also den Lenker, drehen lässt, ist das ein Barspin. Und man kann eine 360-Grad-Drehung machen. All diese Tricks lassen sich auch kombinieren. Profis machen mehrfache Salti, egal ob vorwärts oder rückwärts. Das nennt sich dann Backflip oder Frontflip. Wir finden das Stuntscooten gut, weil man immer etwas Neues lernen und weil man die Tricks immer wieder neu kombinieren kann. Außerdem kann man es gemeinsam mit Freunden machen. Das macht noch mehr Spaß.

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