Soldaten des Kommandos Spezialkräfte auf einem Übungsmarsch in der Wüste. Foto: dpa/F. Nägele/Bundeswehr

Ausgerechnet in der Heeres-Elitetruppe KSK sollen sich Rechtsextremisten befinden. Jetzt zeigt die Verteidigungsministerin klare Kante und baut den Verband um. Radikal genug?, fragt StN-Chefredakteur Christoph Reisinger.

Stuttgart. - Das ist beispiellos in der Geschichte der Bundeswehr: Wegen verfassungsfeindlicher Umtriebe löst Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Einheit auf. Als ob sie befürchtet, mit Teilen des Calwer Kommandos Spezialkräfte (KSK) könnte es enden wie mit den Zetas. Angehörige dieser mexikanischen Spezialeinheit bildeten ein Drogenkartell und wurden zu ultrabrutalen Staatsfeinden. Tatsächlich stehen Soldaten des KSK im Verdacht, den demokratischen Rechtsstaat in Deutschland beseitigen zu wollen.

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